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Gelbe Karte

Heute bekommt ein Spieler für ein grobes Foul die gelbe Karte gezeigt. Trotzdem wird im Fussball weiter gefoult was das Zeug hält und die Schiedsrichter fuchteln erfolglos mit gelben Karten herum. Die Spieler nützen die geltenden Fussballregeln schamlos zu eigenen Gunsten aus. Das Ziel des foulenden Spielers ist es ein Tor zu verhindern. Er stört  den Angriff des Gegners und nimmt dabei eine Verwarnung in Kauf. Begeht ein Spieler 40m vor dem eigenen Tor ein grobes Foul, wird der Freistoss an Stelle des Geschehens ausgeführt. Der foulende Spieler weiss, dass aus dieser Entfernung selten ein Tor geschossen wird. Darum müsste die Bestrafung für ein grobes Foul anders gestaltet werden:

Neue Regel: Bekommt ein Spieler die gelbe Karte gezeigt, wird dies mit einem Strafstoss von der 16m-Linie bestraft.


Eine weitere Änderung betrifft die zweite gelbe Karte (Gelb-Rot). Die Gefahr, bei der zweiten gelben Karte eine rote zu erhalten, wird gegen Ende des Spieldauer immer bedeutungsloser. Ein Spieler, der in der 80sten Spielminute noch keine gelbe Karte erhalten hat, kann problemlos ein grobes Foul und damit eine gelbe Karte riskieren. Falls er in der 87sten Minute nochmals ein grobes Foul macht, geht er zwar vom Platz, aber das Spiel ist ja schon fast zu Ende. Die Bestrafung bei einem groben Foul sollte ein Freistoss von der 16m-Linie und nicht ein Spielausschluss sein.

Neue Regel: Ein Spieler, der zum dritten Mal in einem Spiel die gelbe Karte bekommt, muss das Spielfeld verlassen.

Eine weitere Regel, die abgeschafft gehört, ist eine Spielsperre nach gelben Karten. Die begangenen Fouls sollten im gleichen Spiel abgerechnet werden. Es darf keine Schuldübertragung auf nächste Spiele geben, denn dadurch erhält die nächste gegnerische Mannschaft einen nicht verdienten Vorteil.

Neue Regel: Wegen gelben Karten werden keine Spielsperren für nächste Spiele ausgesprochen.

 

Fotos: Fussball-Fans

 

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